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Unabhängiges FilmFest Osnabrück 2017

Menschenrechte und Frieden stehen im Mittelpunkt der FilmFestSpezial-Sendung vom Unabhängigen FilmFest in Osnabrück. Das Filmfestival zeigt jedes Jahr sozial engagiertes und unabhängig produziertes Kino aus aller Welt. Es geht um engagierte Menschen, um Menschen mit schweren, anrührenden oder besonderen Schicksalen aus ganz unterschiedlichen Kulturen.

 

Wir haben für euch einen ganzen Schwung Filme aus dem Programm herausgesucht. Unter anderem:

 

THE WAR SHOW, eine syrische Dokumentation von Andreas Dalsgaad und Obaidah Zytoon, in der eine Radiomoderatorin sowohl private Momente als auch die dramatischen Folgen der gescheiterten Revolution zeigt.

KING OF PEKING, eine chinesische Komödie über die Tücken des Vaterseins und die unendliche Liebe zum Kino, eröffnete das Filmfest. Im Interview erzählt uns der Regisseur Sam Voutas, wie er nur über Crowdfunding und den Vertrieb des Films über das Internet eine unabhängige Produktion in China sicherstellen konnte – und das bei einem Film, in dem das Thema Filmpiraterie eine wesentliche Rolle spielt.

Timo Großpietsch, Regisseur von KÖNIGE DER WELT, sprach mit uns über das ungewöhnlich intime Bandportrait und die Zeit nach dem Erfolg sowie den Wiederanfang der Metallband Union Youth.

WIE BOJEN IM MEER ist ein griechisch-deutscher Dokumentarfilm über fünf Freundinnen, die gemeinsam die Folgen der Griechenlandkrise durchleben. FilmFestSpezial-Moderatorin Beatrice Behn sprach mit den Filmemacherinnen Stella Nikoletta und Irene Drossa über die ganz unterschiedliche Wahrnehmung der Krise durch Deutsche und Griechen.

Dem Paarungsverhalten von Großstädtern ist in Filmen ja ausgiebig nachgegangen worden. Doch wie sieht das in Sibirien aus? Die Dokumentarfilmerin Olga Delane ist dem in ihrem sibirischen Heimatdorf in LIEBE AUF SIBIRISCH nachgegangen.

NIKI & MARTHA ist eine bewegende Tanz-Doku über zwei Afro-Schwedinnen, die sich sehr erfolgreich dem Streetdance verschrieben haben und in dieser absoluten Männerdomäne die Weltmeisterschaft gewannen.Das Zirkus-Roadmovie MISTER UNIVERSO ist ein semidokumentarischer Spielfilm. Als der Löwendompteur Taro seinen langjährigen Talismann verliert, macht  er sich auf die Suche nach MISTER UNIVERSO, der ihm diesen vor Jahren geschenkt hat.

FilmFestSpezial wird ab 3. November 2017 bundesweit bei über 17 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet.

Sender und Termine:

Niedersachsen:

oeins Oldenburg | www.oeins.de (Stream) 03.11.2017, 20:00 Uhr

h1 Hannover | www.h-eins.tv (Stream) 07.11.2017, 21:15 Uhr

TV 38 Wolfsburg/Braunschweig | www.tv38.de (Stream) 07.11.2017, 18:00 Uhr

Radio Weser TV Bremen/Nordenham | www.radioweser.tv (Stream) 09.11.2017, 20:00 Uhr

Bundesweit:

ALEX Berlin | www.alex-berlin.de (Stream)

Fernsehen in Schwerin | www.fernsehen-in-schwerin.de

OK Flensburg | www.okflensburg.de (Stream)

OK Kassel | www.mok-kassel.de

OK Kiel | www.okkiel.de (Stream)

Rok-tv Rostock | www.rok-tv.de

TIDE-TV Hamburg | www.tidenet.de (Stream)

erstmals 2017

OK4 Neuwied // OK´s aus Adenau, Andernach und Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz | www.ok4.tv

OK Magdeburg | www.ok-magdeburg.de

OK Merseburg-Querfurt e.V. | www.okmq.de

OK naheTV | www.ok-nahetv.de

OK Salzwedel e.V. | www.ok-salzwedel.de

OK:TV Mainz | www.ok-mainz.de

 

Unabhängiges Filmfest Osnabrück 2016: Sendung online

FilmFestSpezial hat in der Friedensstadt Osnabrück viele sehenswerte Filme entdeckt. Das Unabhängige Filmfest Osnabrück schaffte es mal wieder, den Zuschauer aus seiner Kino-Komfortzone zu holen – hinein in die aktuellen politischen und sozialen Probleme, die in bewegenden Filmen auf die Leinwand geholt wurden.

Moderatorin Clara Beutler hatte mit Anca Miruna Lazarescu, Soleen Yusef und Manuela Bastian drei Regisseurinnen zu Gast. Sie stellten beim Osnabrücker Filmfest ihre beeindruckenden Debuts vor. Soleen Yusef gewann mit ihrem emotionalen Familiendrama “Haus ohne Dach” über drei deutsch-kurdische Geschwister den Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück, der mit 12.500 Euro dotiert ist und von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur gestiftet wird. Im Interview berichtete sie von der aktuellen Lage der Kurden in Irak.

Ebenfalls eine Familiengeschichte drehte die Deutsch-Rumänin Anca Miruna Lazarescu. Das Drama “Die Reise mit Vater” entführt den Zuschauer in das Jahr 1968 als mehrere rumänische Familien die einmalige Chance hatten, in den Westen zu gehen. Im Interview erzählt uns die Regisseurin die wahre Geschichte hinter dem Film.

In der Dokumentation “Where to, Miss?“ hat Regisseurin Manuela Bastian eine indische Taxifahrerin auf ihrem Weg in die berufliche Unabhängigkeit begleitet. Im Interview erzählt die Regisseurin, dass sie auch beim Dokumentarfilm nicht auf technische Raffinesse verzichten will.

Die Befreiung aus traditionellen Rollenbildern begegnete dem FilmFestSpezial-Team in vielen Filmen. So auch in dem preisgekrönten Drama und für den Auslands-Oscar 2017 nominierten Film “Sand Storm” aus Israel. Hier wird das Leben einer jungen Beduinin gezeigt, die mit den Regeln ihrer Dorfgemeinschaft hadert.

Ohne viel technischen Aufwand, aber mit viel Mut wurde “Les Sauteurs – Those Who Jump” gedreht. Bei diesem Dokumentarfilm bekam der Zuschauer einen selten authentischen Einblick in das Leben afrikanischer Flüchtlinge vor der europäischen Grenze. Co-Regisseur und Protagonist Abou Bakar Sidibé erzählte Clara Beutler, wie er als Flüchtling die Chance bekam, selber einen Dokumentarfilm zu drehen.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgte Regisseur Pieter-Jan De Pue. Er stellte in Osnabrück seine semifiktive Dokumentation “Das Land der Erleuchteten” vor. In einer gewagten Mischung aus dokumentarischem Material und gestellten Szenen zeigt er die brutale Wirklichkeit einer Kinder-Gang in Afghanistan. FilmFestSpezial sprach mit dem Regisseur über die Grenzen von Fiktion und Realität.

Der Eröffnungsfilm “Die letzte Sau” setzte mit einem Agrar-Robin-Hood als Hauptperson auf eine Mischung aus schweinischem Witz und politischer Aufklärung. FilmFestSpezial sprach mit dem Regisseur Aron Lehmann über den Sinn und Unsinn von Genregrenzen – im Leben wie im Film. Mit ”Swiss Army Man” haben die Regisseure Daniel Kwon und Daniel Schreinert eine echte Überraschung auf die Leinwand gezaubert, die mit schwarzem Humor und Tiefgang glänzt. FilmFestSpezial stellt den Film vor.

FilmFestSpezial vom Unabhängigen FilmFest Osnabrück wird ab 2. November 2016 bei 11 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet. Die einzelnen Beiträge und Interviews sind bereits vorher auf YouTube zu sehen.

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg, unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

Infos: www.filmfestspezial.de
Filme: www.youtube.com/user/ffspezial
Freundschaft: www.facebook.com/filmfestspezial
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Unabhängiges FilmFest Osnabrück ab 2. November 2016

FilmFestSpezial hat in der Friedensstadt Osnabrück viele sehenswerte Filme entdeckt. Das Unabhängige Filmfest Osnabrück schaffte es mal wieder, den Zuschauer aus seiner Kino-Komfortzone zu holen – hinein in die aktuellen politischen und sozialen Probleme, die in bewegenden Filmen auf die Leinwand geholt wurden.

Frauen hinter der Kamera: Drei Regisseurinnen und ihre kraftvollen Debuts

 Soleen Yusef “Haus ohne Dach”

Soleen Yusef “Haus ohne Dach”

Moderatorin Clara Beutler hatte mit Anca Miruna Lazarescu, Soleen Yusef und Manuela Bastian drei Regisseurinnen zu Gast. Sie stellten beim Osnabrücker Filmfest ihre beeindruckenden Debuts vor. Soleen Yusef gewann mit ihrem emotionalen Familiendrama “Haus ohne Dach” über drei deutsch-kurdische Geschwister den Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück, der mit 12.500 Euro dotiert ist und von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur gestiftet wird. Im Interview berichtete sie von der aktuellen Lage der Kurden in Irak.

Ebenfalls eine Familiengeschichte drehte die Deutsch-Rumänin Anca Miruna Lazarescu. Das Drama “Die Reise mit Vater” entführt den Zuschauer in das Jahr 1968 als mehrere rumänische Familien die einmalige Chance hatten, in den Westen zu gehen. Im Interview erzählt uns die Regisseurin die wahre Geschichte hinter dem Film.

In der Dokumentation „Where to, Miss?“ hat Regisseurin Manuela Bastian eine indische Taxifahrerin auf ihrem Weg in die berufliche Unabhängigkeit begleitet. Im Interview erzählt die Regisseurin, dass sie auch beim Dokumentarfilm nicht auf technische Raffinesse verzichten will.

Frauen vor der Kamera: Aufbrechen der Konventionen weltweit
Die Befreiung aus traditionellen Rollenbildern begegnete dem FilmFestSpezial-Team in vielen Filmen. So auch in dem preisgekrönten Drama und für den Auslands-Oscar 2017 nominierten Film „Sand Storm“ aus Israel. Hier wird das Leben einer jungen Beduinin gezeigt, die mit den Regeln ihrer Dorfgemeinschaft hadert.

Grenzgänger: zwei Dokumentation zwischen Fiktion und Objektivität
Ohne viel technischen Aufwand, aber mit viel Mut wurde „Les Sauteurs – Those Who Jump“ gedreht. Bei diesem Dokumentarfilm bekam der Zuschauer einen selten authentischen Einblick in das Leben afrikanischer Flüchtlinge vor der europäischen Grenze. Co-Regisseur und Protagonist Abou Bakar Sidibé erzählte Clara Beutler, wie er als Flüchtling die Chance bekam, selber einen Dokumentarfilm zu drehen.

"Les Sauteurs - Those Who Jump" Co-Regisseur und Protagonist Abou Bakar Sidibé

„Les Sauteurs – Those Who Jump“ Co-Regisseur und Protagonist Abou Bakar Sidibé

Einen ganz anderen Ansatz verfolgte Regisseur Pieter-Jan De Pue. Er stellte in Osnabrück seine semifiktive Dokumentation “Das Land der Erleuchteten” vor. In einer gewagten Mischung aus dokumentarischem Material und gestellten Szenen zeigt er die brutale Wirklichkeit einer Kinder-Gang in Afghanistan. FilmFestSpezial sprach mit dem Regisseur über die Grenzen von Fiktion und Realität.

Noch mehr Grenzgänger: zwei Filme die aus dem Rahmen fielen
Der Eröffnungsfilm “Die letzte Sau” setzte mit einem Agrar-Robin-Hood als Hauptperson auf eine Mischung aus schweinischem Witz und politischer Aufklärung. FilmFestSpezial sprach mit dem Regisseur Aron Lehmann über den Sinn und Unsinn von Genregrenzen – im Leben wie im Film. Mit ”Swiss Army Man” haben die Regisseure Daniel Kwon und Daniel Schreinert eine echte Überraschung auf die Leinwand gezaubert, die mit schwarzem Humor und Tiefgang glänzt. FilmFestSpezial stellt den Film vor.

FilmFestSpezial vom Unabhängigen FilmFest Osnabrück wird ab 2. November 2016 bei 11 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet. Die einzelnen Beiträge und Interviews sind bereits vorher auf YouTube zu sehen.

Sender und Termine:

  • oeins Oldenburg    02.11.2016, 20:00 Uhr
  • h1 Hannover    08.11.2016, 20:15 Uhr
  • TV 38 Wolfsburg/Braunschweig    08.11.2016, 18:00 Uhr
  • Radio Weser TV Bremen/Nordenham    03.11.2016, 20:00 Uhr
  • ALEX Berlin    04.11.2016, 23:00 Uhr
  • Fernsehen in Schwerin    03.11.2016, 18:00 und 21:00 Uhr
  • OK Flensburg    07.11.2016, 13:00 Uhr
  • OK Kassel    11.11.2016, 18:00 Uhr
  • OK Kiel    07.11.2016, 17:00 Uhr
  • Rok-tv Rostock    07.11.2016, 10:00 Uhr
  • TIDE-TV Hamburg    04.11.2016, 23:00 Uhr
Anca Miruna Lazarescu “Die Reise mit Vater”

Anca Miruna Lazarescu “Die Reise mit Vater”

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg, unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

Infos: www.filmfestspezial.de
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Unabhängiges Filmfest Osnabrück 2015: Sendung online verfügbar

 

Moderatorin Clara Beutler und ihr Team stellen Ihnen das Unabhängige Filmfest Osnabrück, Filme und Filmemacher vor.

Die Themen der Sendung sind:

  • 1:00 Festivalbericht, inkl Filmvorstellung von „Alki Alki“ von Axel Ranisch und dem Flüchtlingsdrama „Dheepan“
  • 06:37 Filmvorstellung „Nena, viel mehr geht nicht“ eine Kritk
  • 08:55 Filmvorstellung „Lilet Never Happened“ und Gespräch mit Jacco Green
  • Portrait der Dokumentarfilmerin Kim Logenotto und Vorstellung ihres aktuellen Films „Dreamcatcher“
  • Filmvorstellung und Talk über den türkischen Film der 60/70er Jahre in „Remake, Remix, Rip-Off“
  • Gespräch mit Roswitha Ziegler, Dokumentarfilmen und Jurymitglied und filmsicher Rückblick mit ihr
  • Filmvorstellung „No land’s song“ und Talk mit Produzent Gunter Hangfarn
  • Filmvorstellung „No ones Child“
  • Kurzfilm aktuell: „Der alte Mann und die Katze“ Talk mit Regisseur Damian Schipporeit
  • Filmvorstellung „Der Bunker“

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg, unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

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Unabhängiges Filmfest Osnabrück ab 21. Oktober bei FilmFestSpezial

Weltoffen, filmbegeistert und engagiert – das Festival in Osnabrück feierte 30 jähriges Jubiläum. In Osnabrück treffen sich Filmemacher und Publikum zum intensiven Austausch. FilmFestSpezial war mit Clara Beutler und ihrem Team mitten drin.

Ungewöhnliche Spielfilme aus aller Welt
Die Filmauswahl ist bunt! Im Eröffnungsfilm „Alki Alki“ haben Regisseur Axel Ranisch und sein Team traurig und komisch zugleich die Alkoholsucht als besten Freund „Flasche“ personifiziert. Aus den Niederlanden kommen zwei Beiträge, die – typisch für unsere westlichen Nachbarn – die Grenzüberschreitung nicht scheuen: zunächst der Film „Nena – viel mehr geht nicht“ mit Uwe Ochsenknecht als Querschnittsgelähmten mit Todessehnsucht. Außerdem der neorealistische Film „Lilet never happend“ über Kinderprostitution in Manila. Ob man einen Spielfilm mit einer 12jährigen Schauspielerin in der Rolle einer Kinderprostituierten drehen kann, das hat Clara Beutler den Regisseur und Drehbuchautor Jacco Groen gefragt. Liebling des Festivalleiters Florian Vollmers ist ein Film aus Serbien und Kroatien: „Niemandskind“ ist die packende Verfilmung einer wahren Geschichte aus Jugoslawien. Der Film gewann sowohl den Publikumspreis als auch den Preis für Kinderrechte. Der Abschlussfilm „Dheepan“ war aktueller denn je: Wir folgen einem ehemaligen tamilischen Untergrundkämpfer als Flüchtling nach Frankreich, wo er in den Pariser Banlieues gegen einen Strudel der Gewalt ankämpft.

Clara Beutler (Moderation), Axel Ranisch (Regie "Alki, Alki").

Clara Beutler (Moderation) und Axel Ranisch (Regie „Alki, Alki“). Foto: www.kerstin-hehmann.de

Dokumentationen der Extraklasse im Kino

In unserem Portrait stellen wir Kim Longinotto vor, die mit ihren Filmen fast jedes Jahr die Osnabrücker begeistert. Dieses Jahr war sie mit „Dreamcatcher“, einem kraftvollen Film über den Kampf gegen Prostitution in Chicago dabei. Außerdem zeigen wir natürlich Ausschnitte vom Gewinner des Friedensfilmpreis: „No Land’s Song“. Clara Beutler sprach mit Produzent Gunter Hanfgarn über die Arbeit mit dem iranischen Regisseur Ayat Najafi, der seine Schwester bei einem lang gehegten Traum begleitete: ein öffentliches Konzert von Solo Sängerinnen im Iran. Jurymitglied Roswitha Ziegler von der Wendländischen Filmkooperative erzählte im Talk, warum sie sich für den Film entschieden haben. Mit ihr erinnern wir uns auch an das allererste Filmfest vor 30 Jahren, wo ihr Anti AKW-Film „Zwischenzeit“ lief. Ihre aktuelle Dokumentation – „Noch hier schon da“ über den Tod ihres Mannes Jochen Fölster rührte das Publikum.

Regisseur Damian Schipporeit "Der Alte Mann und die Katze".

Damian Schipporeit, Regisseur von „Der Alte Mann und die Katze“. Foto: www.kerstin-hehmann.de

Absurdes, Rästelhaftes und Komisches
Im Nachtprogramm „Extrem“ tummeln sich die etwas anderen Filme. Redakteurin Nadja Babalola hat sich hineingewagt und einiges gefunden: unter anderem den surrealen und gruseligen Film „Der Bunker“. Sie hat Regisseur Nikias Chriyssos zu seinem symbolstarken Coming of Age-Film befragt. Aus Hannover kommt der Kurzfilm „Der Alte Mann und die Katze“. Auch hier darf gerätselt werden, wie Regisseur Damian Schipporeit uns bestätigte. Außerdem hatten wir Filmemacher und -historiker Cem Kaya zu Gast: Sein Kompilationsfilm „Remake, Remix, Rip-Off“ wiederum ist eine einzigartige Schatzkiste, gefüllt mit türkischen Remakes von Hollywoodblockbuster!

Cem Kaya, Regisseur von "Remake, Remix, Rip-Off"

Cem Kaya, Regisseur von „Remake, Remix, Rip-Off“ im Gespräch mit Redakteurin Nadia Babalola. Foto: www.kerstin-hehmann.de

FilmFestSpezial vom Unabhängigen Filmfest Osnabrück wird ab 21. Oktober 2015 bei bei 11 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet, sowie auf Vimeo.com/filmfestspezial

Sender und Termine:

Mirko Bojovic, Produzent „Niemandskind“

Mirko Bojovic, Produzent von „Niemandskind“. Foto: www.kerstin-hehmann.de

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg, unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

Alle Fotos (c) www.kerstin-hehmann.de

Weitere Fotos auf Flickr unter www.flickr.com/photos/filmbuero

Ausschnitte und die komplette Sendung auf Vimeo https://vimeo.com/filmfestspezial

 

Int. Filmfest Braunschweig – Sendung online verfügbar

Hier geht es zur Sendung über das Internationle Filmfest Braunschweig 2014.

Das 28. Internationale Filmfest Braunschweig steht im Fokus einer 60-minütigen TV-Sendung. FilmFestSpezial-TV zeigt Highlights des Festivals, spricht mit RegisseurInnen und SchauspielerInnen, wirft einen Blick hinter die Kulissen und stellt die FestivalmacherInnen und Preisträger vor. FilmFestSpezial vom Int. Filmfest Braunschweig wird ab 26. November 2014 bei 12 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet.

Filmstar Mads Mikkelsen und ganz viel Musik

Moderatorin Clara Beutler hat sich das Filmfestival ganz genau angeschaut: Sie hat den neuen Festivalleiter Michael P. Aust kennengelernt und ein Interview mit dem charmanten Filmstar Mads Mikkelsen geführt – dem diesjährigen Preisträger des Schauspielpreises “Europa”. Sie ist an vielen Orten auf Musik gestoßen und stellt zwei Beispiele, die Britpop-Filme “God Help the Girl” und “PULP: A Film About Life, Death & Supermarkets” vor.

Außerdem macht FilmFestSpezial Sie in unserem Portrait mit dem französischen Filmkomponisten Jean-Michel Bernard bekannt. Im Gespräch mit unserem Filmexperten Siegfried Tesche erzählt er von der kongenialen Zusammenarbeit mit Regisseur Michel Gondry sowie von Konzerten an der Seite von Soul-Legende Ray Charles. Musikalisch wird es auch in dem malerisch-poetischen Komponistendrama „Zerrumpelt Herz“, das Clara Beutler für Sie angeschaut hat.

Young and Wild:
Auf Gewalt von Jugendlichen treffen wir im explosiven serbischen Film „Barbarians“. Mit dem Regisseur Ivan Ikić sprach Siegfried Tesche über die Barbaren der Postmoderne – die Hooligans. Clara Beutler traf Burhan Qurbani, der für seinen außergewöhnlichen und wichtigen Spielfilm „Wir sind jung. Wir sind stark.“ den Deutsch-französischen Jugendfilmpreis KINEMA erhielt. Mit großer Bild und Tongewalt begleitet der Film einen Tag lang fünf Jugendliche im Rostock des Jahres 1992. Ein imposantes und zutiefst bedrückendes filmisches Portrait über die Perspektivlosigkeit und Aggression junger Menschen in der Nachwendezeit.

Doch auch die Kraft jugendlicher Kreativität konnten wir in der Ostalgie-Komödie „Dessau Dancers“ entdecken. Und mit Newcomer Felix Maxim Eller („Young and Wild“) hatte FilmFestSpezial einen jungen und smarten Regisseur zu Gast. Sein aufwendiger Lowbudget Film, den er mit seinen Freuden gedreht hat, zeugt von der Antriebskraft junger Filmemacher. Siegfried Tesche hatte mit Aylin Maurer („Schweizer Helden“) und Birte Schnöink („Amour Fou“) zwei junge und talentierte Schauspielerinnen zu Gast.

FFS-Kurzfilmwettbewerb:
Nicht zuletzt stellt FilmFestSpezial wieder zwei Preisträger unseres Kurzfilmwettbewerbes vor: die Kurzfilmdoku „Baskin“ von Nora Mazurek und das Schülerprojekt „Stolpern“, das kürzlich auch in New York ausgezeichnet wurde. Alle sechs Preisträger sehen Sie in voller Länge in unserer Preisträgersendung, die ab 17.12.2014 ausgestrahlt wird.

Infos zum Festival: www.filmfest-braunschweig.de
Set-Fotos: www.flickr.com/photos/filmbuerofacebook: www.facebook.com/filmfestspezial

Unabhängiges FilmFest Osnabrück – Sendung online verfügbar

Hier geht es zur Sendung über das Unabhängige FilmFest Osnabrück 2014.

Clara Beutler und Siegfried Tesche stellen neue Filme vor, sprechen mit Festivalgästen und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Das Festival ist ein Forum für Filme mit gesellschaftlichen und politischen Themen und vergibt u.a. den mit 10.000 Euro dotierten Friedensfilmpreis sowie einen Preis für Kinderrechte.

Eröffnet wurde das Festival mit dem außergewöhnlichen brasilianischen Animationsfilm „Der Junge und die Welt“. Darüber und über andere Highlights, wie z. B. auch „Timbuktu“, ein meisterhaft inszenierter Film über den Einzug des Islamismus in ein nordafrikanisches Dorf. Clara Beutler spricht mit dem Festivalleiter Florian Vollmers über die Auswahl.

Archil Kikodze, Schauspieler in der georgischen Komödie „Blind Dates“ um einen 40-jährigen Junggesellen, dem das „Nein“ sagen schwer fällt, spricht mit Siegfried Tesche über das Lebensgefühl in seiner Heimat und die Dreharbeiten. (ab Minute 6:15)

Regisseurin Eva Pervolovici erzählt in „Marussia“ vom Leben der aus Russland kommenden jungen Modejournalistin Lucia in Paris, die mit ihrer kleinen Tochter Marussia einen Platz zwischen der glitzernden Modewelt und schäbigen Absteigen sucht. (ab Minute 14:00)

In der Komödie „Xenia“ reisen zwei Brüder auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater durch Griechenland. Nikos Gelia spielt einen der Brüder und stellt den Film als „Newcomer“ bei FilmFestSpezial vor. (ab Minute 21:20)

Auf dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück war die Premiere des preisgekrönten Kurzfilmprogramms „Nord Shorts“. Clara Beutler war dabei und hat dort die Regisseurinnen Rosa Hannah Ziegler („A Girl ́s Day“) und Carolina Hellsgård („Läufer“) getroffen. (ab Minute 24:00)

Siegfried Tesche hat ebenfalls Kurzfilmregisseure zu Gast. „Der Schrottmann“ von Fabian Driehorst und „Gelähmt“ von Andreas Spengler sind zwei der Preisträger des diesjährigen Kurzfilmwettbewerbs von FilmFestSpezial. (ab Minute 28:00)

Passend zum Festival gibt es bei FilmFestSpezial den Themenschwerpunkt „Krieg und Frieden“ Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Christina Stanca-Mustea berichtet über Propagandafilme im 1. Weltkrieg.

Siegfried Tesche spricht mit Gunther Hanfgarn, der Produzent des Films „Ausgedient“, über das Leben von Bundeswehrsoldaten nach Auslandseinsätzen. (ab Minute 37:00)

Wie ein Jugendlicher seinem kriminellen Milieu zu entkommen versucht erzählt Regisseurin Maria Gamboa (Foto) aus Kolumbien in ihrem Spielfilm „Mateo“ der auf einer wahren Geschichte beruht. (ab Minute 47:00)

Zum Schluss hat FilmFestSpezial Scarlett Johansson als Männermordendes Alien beobachtet, die in „Under the Skin“ als verführerisches Alien die schottische Provinz unsicher macht. (ab Minute 54:00)

Infos zum Festival: filmfest-osnabrueck.de
Alle Fotos (c) www.kerstin-hehmann.de
Weitere Fotos: www.flickr.com/photos/filmbuero

Unabhängiges FilmFest Osnabrück ab 29. Oktober 2014 bei FilmFestSpezial

Das 29. Unabhängige Filmfest Osnabrück steht im Fokus einer 60-minütigen TV-Sendung. Die „FilmFestSpezial“-Moderatoren Clara Beutler und Siegfried Tesche stellen neue Filme vor, sprechen mit Festivalgästen und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Das Festival ist ein Forum für Filme mit gesellschaftlichen und politischen Themen und vergibt u.a. den mit 10.000 Euro dotierten Friedensfilmpreis sowie einen Preis für Kinderrechte. FilmFestSpezial vom Unabhängigen Filmfest Osnabrück wird ab 29. Oktober 2014 bei 12 TV-Sendern ausgestrahlt, bei den meisten Sendern auch als Stream im Internet. Die genauen Sendetermine sind unten zu finden.

Nikos Gelia "Xenia", Gewinner des Publikumspreises

Nikos Gelia „Xenia“, Gewinner des Publikumspreises

Eröffnet wurde das Festival mit dem außergewöhnlichen brasilianischen Animationsfilm „Der Junge und die Welt“. Darüber und über andere Highlights spricht Clara Beutler mit dem Festivalleiter Florian Vollmers. Regisseurin Eva Pervolovici erzählt in „Marussia“ vom Leben der aus Russland kommenden jungen Modejournalistin Lucia in Paris, die mit ihrer kleinen Tochter Marussia einen Platz zwischen der glitzernden Modewelt und schäbigen Absteigen sucht.

Archil Kikodze, Schauspieler in der georgischen Komödie „Blind Dates“ um einen 40 jährigen Junggesellen, dem das „Nein“ sagen schwer fällt, spricht mit Siegfried Tesche über das Lebensgefühl in seiner Heimat und die Dreharbeiten. In der Komödie „Xenia“ reisen zwei Brüder auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater durch Griechenland. Nikos Gelia (Foto) spielt einen der Brüder und stellt den Film als „Newcomer“ bei FilmFestSpezial vor.

Auf dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück war die Premiere des preisgekrönten Kurzfilmprogramms „Nord Shorts“. Clara Beutler war dabei und hat dort die Regisseurinnen Rosa Hannah Ziegler („A Girl´s Day“) und Carolina Hellsgård („Läufer“) getroffen (Foto). Siegfried Tesche hat ebenfalls Kurzfilmregisseure zu Gast. „Der Schrottmann“ von Fabian Driehorst und „Gelähmt“ von Andreas Spengler sind zwei der Preisträger des diesjährigen Kurzfilmwettbewerbs von FilmFestSpezial.

Rosa Hannah Ziegler und Carolina Hellsgaard

Rosa Hannah Ziegler, Carolina Hellsgaard

Passend zum Festival gibt es bei FilmFestSpezial den Themenschwerpunkt „Krieg und Frieden“ Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Christina Stanca-Mustea berichtet über Propagandafilme im 1. Weltkrieg und Gunther Hanfgarn, der Produzent des Films „Ausgedient“ spricht über das Leben von Bundeswehrsoldaten nach Auslandseinsätzen. Vorgestellt wird auch „Timbuktu“, ein meisterhaft inszenierter Film über den Einzug des Islamismus in ein nordafrikanisches Dorf. Wie ein Jugendlicher seinem kriminellen Milieu zu entkommen versucht erzählt Regisseurin Maria Gamboa aus Kolumbien in ihrem Spielfilm „Mateo“ der auf einer wahren Geschichte beruht. Am Ende der Sendung hat FilmFestSpezial Scarlett Johannsen als männermordendes Alien beobachtet, die in „Under the Skin“ die schottische Provinz unsicher macht.

Sender und Termine:

  • h1 (Region Hannover): 31.10., 21 Uhr | www.h-eins.tv (Stream)
  • oeins (Region Oldenburg): 29.10., 20 Uhr | www.oeins.de (Stream)
  • TV 38 (Region Südostniedersachsen): 31.10., 18 Uhr | www.tv38.de (Stream)
  • Radio Weser.TV (Bremen, Umland, Nordenham): 13.11., 20 Uhr | www.radioweser.tv (Stream)
  • ALEX Berlin: 02.11., 17 Uhr | www.alex-berlin.de (Stream)
  • TIDE-TV Hamburg: 06.11., 23 Uhr | www.tidenet.de (Stream)
  • rok-tv Rostock: 03.11., 21 Uhr | www.rok-tv.de
  • OK Kiel: 06.11., 18 Uhr | www.okkiel.de (Stream)
  • OK Flensburg: 10.11., 13 Uhr | www.okflensburg.de
  • OK Kassel: 31.10., 18 Uhr | www.mok-kassel.de
  • Fernsehen in Schwerin: 30.10., 18 Uhr | www.fernsehen-in-schwerin.de
  • Open.web.tv Münster: (noch offen) | www.owtv.de

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg, unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

Infos zum Festival: www.filmfest-osnabrueck.de
Alle Fotos (c) www.kerstin-hehmann.de
Weitere Fotos: www.flickr.com/photos/filmbuero

Unabhängiges Filmfest Osnabrück 2013 – Sendung (1. Teil)

Mit „Ich fühl mich Disco“ von Axel Ranisch und den drei Darstellern Frithjof Gawenda, Christian Steiffen und Robert Alexander Baer startet Siegfried Tesche die erste Sendung. Der hochaktuelle Dokumentarfilm „Rosia Montana“ über den Konflikt zwischen Tradition und Ausbeutung und die aktuellen Proteste gegen die Zerstörung des rumänischen Dorfes Rosia Montana ist Thema des Gesprächs von Clara Beutler mit Regisseur Fabian Daub.

Aljona Surzikova hat in Estland „Not my Land“ gedreht, eine faszinierende Dokumentation über Schrebergartenbesitzer, die sich am Rand des Flughafens von Tallinn gegen Baupläne wehren. In „Ödland“ berichtet Anne Kodura in ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern von Kindern, die mitten in Deutschland ihre Sommerferien in einem Asylbewerberheim verbringen. Zum Gespräch hat Anne Kodura Muhammad und Mustafa Ali mitgebracht.

Katrin Gebbe  zeichnet in ihrem Cannes-Erfolg „Tore Tanzt“ das vielschichtige Bild eines jungen Mannes, der in die Fänge eines sadistischen Familienvaters gerät. Über Hintergründe und Reaktionen spricht sie mit Siegfried Tesche. „Salma“ von Kim Longinotto ist ein aufwühlender Dokumentarfilm über eine indische Frau, die sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt und dadurch zu einer bekannten Schriftstellerin und Politikerin wird. Clara Beutler spricht mit der Protagonistin Rajathi Samsudeen. Zu Gast ist auch Florian Vollmers, der über das 2. Festival unter seiner Leitung berichtet.

Sendetermine vom Unabhängigen Filmfest Osnabrück 2013

Ausstrahlung ab 6. November 2013 bei 12 Sendern.

Das 28. Unabhängige Filmfest Osnabrück steht im Fokus von zwei 45-minütigen TV-Sendungen. „FilmFestSpezial-TV“ zeigt Highlights des Festivals, spricht mit RegisseurInnen und SchauspielerInnen und mit dem Festivaleiter und stellt die PreisträgerInnen vor.

FilmFestSpezial vom Unabhängigen Filmfest Osnabrück wird ab 6. November 2013 bei folgenden 12 TV-Sendern ausgestrahlt und ist bei mehreren Sendern auch als Stream im Internet zu sehen: h1 Hannover, oeins Oldenburg, TV 38 Wolfsburg/Braunschweig, Tide-TV Hamburg, ALEX Berlin, Radio Weser TV Bremen/Delmenhorst/Nordenham, rok-tv Rostock, OK Kiel, OK Flensburg, OK Kassel, Fernsehen aus Schwerin und Open.web.tv Münster.

Die genauen Sendetermine sind unten zu finden.


1. Sendung

Mit „Ich fühl mich Disco“ von Axel Ranisch und den drei Darstellern Frithjof Gawenda, Christian Steiffen und Robert Alexander Baer startet Siegfried Tesche die erste Sendung. Der hochaktuelle Dokumentarfilm „Rosia Montana“ über den Konflikt zwischen Tradition und Ausbeutung und die aktuellen Proteste gegen die Zerstörung des rumän-ischen Dorfes Rosia Montana ist Thema des Gesprächs von Clara Beutler mit Regisseur Fabian Daub.

Katrin Gebbe mit "Tore Tanzt"

Katrin Gebbe mit „Tore Tanzt“

Aljona Surzikova hat in Estland „Not my Land“ gedreht, eine faszinierende Dokumentation über Schrebergartenbesitzer, die sich am Rand des Flughafens von Tallinn gegen Baupläne wehren. In „Ödland“ berichtet Anne Kodura in ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern von Kindern, die mitten in Deutschland ihre Sommerferien in einem Asylbewerberheim verbringen. Zum Gespräch hat Anne Kodura Muhammad und Mustafa Ali mitgebracht.

Katrin Gebbe  zeichnet in ihrem Cannes-Erfolg „Tore Tanzt“ das vielschichtige Bild eines jungen Mannes, der in die Fänge eines sadistischen Familienvaters gerät. Über Hintergründe und Reaktionen spricht sie mit Siegfried Tesche. „Salma“ von Kim Longinotto ist ein aufwühlender Dokumentarfilm über eine indische Frau, die sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt und dadurch zu einer bekannten Schriftstellerin und Politikerin wird. Clara Beutler spricht mit der Protagonistin Rajathi Samsudeen. Zu Gast ist auch Florian Vollmers, der über das 2. Festival unter seiner Leitung berichtet.

2. Sendung
Gäste zu sieben Filmen können Siegfried Tesche und Clara Beutler in der 2. Sendung begrüßen. Mit ihrem Erstling “For no Eyes only”, einem Jugend-Thriller über einen Schüler, der mittels Internet-Spionage in seiner Schulklasse einen Mord aufzuklären versucht, haben Kameramann Louis Bürk, Regisseur Tali Barde und Darsteller Benedict Sieverding das Osnabrücker Publikum überzeugt. Hélène Choquette aus Kanada hat mit “Fists of pride” einen Dokumentarfilm über den bitteren Alltag illegaler Wirtschaftsflüchtlingskinder aus Birma (Myanmar) gedreht, die sich in einer verarmten Grenzstadt mit dem Gewinn von Thai-Box-Wettkämpfen über Wasser halten müssen.

Der einfühlsame Jugendfilm „Deine Schönheit ist nichts wert“ von Hüseyin Tabak erzählt von einem 12jährigen Einwandererkind in Wien, das mit Streit in der Familie und der ersten Verliebtheit zu kämpfen hat. Zwei Filme befassen sich mit dem 2. Weltkrieg. „Briefe aus dem Russischen Verdun“ von Inna Kokorina lässt Zeitzeugen berichten und zeigt die Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen, zu der auch die Bilder des Osnabrücker Kriegsmalers Franz-Josef Langer beigetragen haben. In ihrem berührenden Kurzfilm „Weißt du, was ich mir wünsche?“ verknüpft Regisseurin Irina Arms die fiktionale Ebene mit dokumentarischen Wochenschau- und Amateuraufnahmen aus dem Russlandfeldzug.

Ralf Beyerle geht in seinem Kurzfilm „Alles Super“ der Frage nach, wozu heute noch Supermänner gebraucht werden. Sören Wachsmuth hat mit „Wie werde ich Bundeskanzler?“ einen der Preise des Kurzfilmwettbewerbs von FilmFestSpezial gewonnen. Zum Abschluss besucht Clara Beutler die Preisverleihung und stellt einige der Gewinner vor.

Aljona Surzhikova "Not my Land" und Siegfried Tesche

Aljona Surzhikova „Not my Land“ und Siegfried Tesche


Sendetermine 1. Sendung | 2. Sendung

  • oeins Oldenburg: 6.11., 20.15h | 8.11., 20h: www.oeins.de (Stream)
  • h1 Hannover: 7.11., 21.15h | 8.11., 21.15h: www.h-eins.tv (Stream)
  • TV 38 Wolfsburg / Braunschweig: 7.11., 18h | 7.11., 18.45h: www.tv38.de (Stream)
  • Radio Weser TV Bremen / Nordenham: 14.11., 21h | 21.11., 21h: www.radioweser.tv (Stream)
  • ALEX Berlin: 9.11., 21.30h | 16.11., 21.30h: www.alex-berlin.de
  • TIDE-TV Hamburg: 7.11., 23h | 14.11., 23h: www.tidenet.de
  • rok-tv Rostock: 11.11., 19h | 18.11., 19h: www.rok-tv.de
  • OK Kiel: 7.11., 17.15h | 9.11., 17h: www.okkiel.de (Stream)
  • OK Flensburg:7.11., 16.30h | 7.11., 17.15h: www.okflensburg.de
  • OK Kassel: 7.11., 18.15h | 8.11., 18h: www.mok-kassel.de
  • Fernsehen in Schwerin: 7.11., 21h | 7.11., 21.45h: www.fernsehen-in-schwerin.de
  • Open.web.tv Münster: noch offen: www.owtv.de

FilmFestSpezial ist eine Gemeinschaftsproduktion der drei niedersächsischen Bürgersender h1 – Fernsehen aus Hannover, TV 38 – Fernsehen für Südostniedersachsen und oeins – Fernsehen für die Region Oldenburg unter Beteiligung des Landesverbandes Bürgermedien Niedersachsen (LBM) und des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB). Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der nordmedia Fonds GmbH in Niedersachsen und Bremen und aus Mitteln der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil.

Alle Fotos (c) www.kerstin-hehmann.de
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Kontakt:
FilmFestSpezial / LBM
Lohstr. 45 a, 49074 Osnabrück
Tel. 0541-28426
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